Ich bin von hier!


 

Einkaufen als Schulfach?

Einen aktuellen Blick auf die Bedeutung regionaler Produktion bietet der Anfang 2018 vorgelegte „Ernährungsbericht“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Nach dieser repräsentativen Untersuchung steht bei Lebensmitteln als wichtigster Kaufaspekt mit 94 Prozent der Geschmack im Fokus. An zweiter Stelle folgt aber sogleich die Regionalität der Produkte. Für 79 Prozent der Verbraucher ist das so. Der Preis der Produkte als vorrangiges Kaufkriterium folgt weit abgeschlagen mit 57 Prozent. Wo, wie, was hergestellt und dann vertrieben wird – das wird den Konsumenten immer wichtiger. So sprechen sich 91 Prozent dafür aus, Ernährung als Schulfach einzuführen.

Ich bin von HIER! – Regionalmarken immer wichtiger

Die deutschen Verbraucher achten heute viel mehr als noch vor ein paar Jahren auf Siegel und Marken, die über die Herkunft der Produkte Aufschluss geben. Immerhin 41 Prozent achten heute auf solche Angaben – vor wenig mehr als einer Jahresfrist waren es erst 33 Prozent. Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung ist die Ministeriums-Kampagne „Zu gut für die Tonne“, die sich gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln richtet. Der Bekanntheitsgrad stieg von 12 auf heute 31 Prozent.

Das ist sicher ein Resultat des gestiegenen Informationsbedarfs der Konsumenten. Immerhin 63 Prozent der Befragten geben zudem an, heute bewusster einzukaufen als früher. Wichtige Einkaufskriterien sind zu 85 Prozent gute Haltungs- und Produktionsbedingungen, zu 84 Prozent ein fairer und zu 82 Prozent ein umweltverträglicher Handel. All diese Aspekte sind Leistungskriterien des regionalen deutschen Gartenbaus, die durch die Marke „Ich bin von HIER!“ dokumentiert werden.

Fotos: BGM HH/Cordula Kropke

 
 
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